Urologie

Benefit durch kombinierte Strahlen- und Hormontherapie beim Prostatakarzinom

Die Leuprorelin-Zweikammerspritzen Enantone®, Trenantone® und Sixantone® kombinieren eine bewährte LHRHa-Therapie mit innovativer Galenik mit der Möglichkeit der Verabreichung als 1-Monats-, 3-Monats- und 6-Monats-Depot zur umfassenden Betreuung individueller Bedürfnisse von Prostatakarzinom-Patienten.1

Das lokal fortgeschrittene Prostatakarzinom: Benefit durch kombinierte Strahlen- und Hormontherapie

Sowohl die aktuellen S3-Leitlinien 2009 zur Therapie des Prostatakarzinoms der Deutschen Gesellschaft für Urologie als auch die EAU-Guidelines 2009 empfehlen für die Behandlung des lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms mit einer kurativen, perkutanen Strahlentherapie eine Kombination mit einer 2-, besser 3-jährigen neo-/adjuvanten Hormontherapie. Dieses Therapiekonzept verlängert das Gesamtüberleben der betroffenen Patienten.2, 3

Radikale Prostatektomie: Risikofaktoren bestimmen die weitere Therapie

Nach einer radikalen Prostatektomie determiniert das Vorhandensein von Risikofaktoren das weitere Prozedere. Eine extrakapsuläre Ausdehnung bzw. ein Samenblasenbefall, ein hoher PSA-Ausgangswert >20ng/ml, ein Gleason-Score 8–10, ein positiver Schnittrand oder positive Lymphknoten machen einen multimodalen Therapieansatz notwendig.3

Lokal fortgeschrittene Tumoren oder positiver Schnittrand nach radikaler Prostatektomie

Choo et al 2009 kombinierten bei Patienten mit pT3-Tumoren und/oder einem positiven Schnittrand nach einer RPE eine adjuvante Strahlentherapie mit einer 2-jährigen Hormontherapie und erzielten ein rezidivfreies 5-Jahres-Überleben zu 94,4% und ein 5-Jahres-Gesamtüberleben zu 96%. Im Vergleich dazu zeigten sich bei Thompson 2006 oder Bolla 2005 unter alleiniger Strahlentherapie nach RPE lediglich ein rezidivfreies 5-Jahres-Überleben von 61% beziehungsweise 74%.4, 5, 6

PSA-Relaps nach radikaler Prostatektomie

Weitere Daten von Choo et al 2009 dokumentieren den Benefit durch eine kombinierte Strahlen- und 2-jährige Hormontherapie an Patienten mit PSA-Relaps nach einer radikalen Prostatektomie. Aufgrund des schlechten Outcomes7 durch eine alleinige Salvage-Strahlentherapie bei Rezidivpatienten nach RPE (14%, 26% und 39% rezidivfreies 4-Jahres-Überleben je nach Untergruppe) wurde in einer Folgestudie bei Choo 2009 ein effektiverer Therapieansatz durch die kombinierte Therapie gewählt. Ein rezidivfreies 5-Jahres-Überleben von 91,5%, ein rezidivfreies 7-Jahres-Überleben von 78,6% und ein 5-Jahres- bzw. 7-Jahres-Gesamtüberleben von 93% sind vielversprechende Ergebnisse und Basis für weitere vergleichbare Konzepte.8

Fazit: Die kombinierte Strahlen- und Hormontherapie beim Prostatakarzinom erhöht die Überlebensraten bei Patienten mit Risikofaktoren, wie zum Beispiel lokal fortgeschrittenen Tumoren oder positiven Schnitträndern, im Vergleich zur alleinigen Strahlentherapie.

Aller guten Dinge sind drei

Enantone®, Trenantone® und Sixantone® bieten eine bewährte Therapie für ein (noch) längeres Therapieintervall.

Sämtliche Depots punkten durch die innovative Mikrosphärengalenik in nur 1ml Suspension. Die identische Zweikammerspritze für alle drei Dosierungen besticht durch die einfache und zeitsparende Handhabung sowie die ultradünne Nadel.1

Referenzen:

1 Fachinformationen Enantone®, Trenantone®, Sixantone®; Austria Codex, Stand 1. 1. 2010

2 S3-Leitlinie Prostatakarzinom 2009 der Deutschen Gesellschaft für Urologie

3 EAU-Guidelines Prostate Cancer 2009

4 Choo R et al, Int J Radiat Oncol Biol Phys 2009 Oct 1; 75(2): 407-12

5 Thompson IM Jr et al, JAMA 2006 Nov 15; 296(19): 2329-35

6 Bolla M et al, Lancet 2005 Aug 13–19; 366(9485): 572-8

7 Choo R et al, Int J Radiat Oncol Biol Phys 2002 Jun 1; 53(2): 269-76

8 Choo R et al, Int J Radiat Oncol Biol Phys 2009 Nov 15; 75(4): 983-9

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Letztes Update:10 Mai, 2010 - 06:41